Weinkonvent Gau-Algesheim e.V. - Vinothek
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Aktuelles

 

Weinerlebnisfahrt in die Pfalz

Eine ganze Reihe genussvoller Proben erwartete die Teilnehmer der diesjährigen Tagesfahrt des Weinkonvents Gau-Algesheim. Ziel war die Pfalz, das nach Rheinhessen...... mehr

 


 

Johannisberger Brünnelcher eingeweiht

Zahlreiche Repräsentanten und Repräsentantinnen aus Politik und dem gesellschaftlichen Leben bildeten die Kulisse zur Einweihung des „Johannisberger Brünnelchers“.


Vizepräsident Herbert Gresch war es dann, der danach mit einem Schuss Gau-Algesheimer Riesling den Brunnen für die Öffentlichkeit einweihte.


Trotz Nieselregen hatte sich viel lokale Prominenz aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben zur Einweihung der grundlegend sanierten Johannisberger Brünnelcher eingefunden. So konnte Klaus Hattemer als Präsident des Weinkonvents Gau-Algesheim die Traubenkönigin Katja I., Stadtbürgermeister Dieter Faust, den Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Clausfriedrich Hassemer, den Bauernvereinsvorsitzenden Quirin Ewen, den Vorsitzenden des ECOVIN Bundesverbandes, Andreas Hattemer, den Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft, Michael Kaiser, und die Wein- und Kulturbotschafterinnen Dr. Herrad Krenkel und Ursula Gerharz-Hochthurn begrüßen. Er hob dabei die Anwesenheit von Ehrenpräsident Werner Hessel hervor, der als sein Vorgänger schon vor Jahren den Anstoß zu diesem mehrjährigen Projekt gab, das nunmehr vom Weinkonvent in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Bauernverein vollendet worden ist.

Hattemer gab zunächst eine Information zur früheren Funktion der „Brünnelcher“, wo sie vorrangig zur Entwässerung der Weinfelder vor Staunässe dienten. Daneben halfen sie bei der Kühlung für Speisen und Getränke sowie als Viehtränke. Mit der jetzt abgeschlossenen Maßnahme wurde der untere der ursprünglich 3 Brunnen saniert und wieder funktionsfähig gemacht, wobei auch eine Vogeltränke vorgesehen wurde. Zur Begrünung wurden Bäume gepflanzt und eine Bank aufgestellt, so dass ein Schmuckstück als Bruchsteinen enstanden ist, auf dem sich Wanderer ausruhen und die tolle Sicht auf Gau-Algesheim und das Rheintal genießen können. Er kündigte an, dass dieser „revitalisierte“ Brunnen in den vom Weinkonvent geplanten Ausbau des Wein- und Panoramarundweges integriert werden soll.

Stadtbürgermeister Dieter Faust und Beigeordneter Clausfriedrich Hassemer dankten dem Verein und allen Beteiligten für diese Initiative. Nach ihren Worten leistet der neu eingerichtete Platz einen wichtigen Beitrag zur lokalen Idendität mit dem regionaltypischen Weinbau und fügt sich beispielhaft in die Planung weiterer Maßnahmen im Naherholungspark Laurenziberg ein. Insofern verkörpere er ein Stück Heimatliebe und fördere das Image des Weinbaus.



Mit Genuss in den Weinjahrgang 2016

Der „Frühjahrsklassiker“ des Weinkonvents Gau-Algesheim zog wieder viele Besucher an. So konnte Klaus Hattemer als Vorsitzender über 90 Gäste in seinem Gutsausschank St. Nikolaushof zur Jungweinprobe des Weinjahrgangs 2016 begrüßen, darunter an prominenter Stelle die Traubenkönigin Katja I. und den Ehrenvorsitzenden Werner Hessel. Unter der Moderation von Kellermeister Frederik Heller präsentierten 8 Weinkonventsbetriebe insgesamt 16 Weine aus 11 verschiedenen rheinhessen-typischen Rebsorten von trocken bis lieblich, darunter einige als sog. Fassprobe. Den Auftakt machte ein frischer „Pinot-Blanc-Sekt“ aus der neuen Sektlinie des Hauses. Dazu konnten die Gäste einen mediterranen Dip und ein Schinkenmousse verkosten und sich bestens auf die Weinprobe einstimmen.

Frederik Heller hatte es übernommen, in einem Jahresrückblick insbesondere auf die klimatischen Bedingungen des Weinjahres 2016 einzugehen und die regionalen Besonderheiten herauszustellen. So erwähnte er das sprichwörtlich wechselhafte Aprilwetter im Mai/Juni und informierte auch über den echten und den falschen Mehltau. Insgesamt sah er 2016 als ein gelungenes Jahr mit leichteren Weinen, was wiederum die anwesenden Weinkenner freute.

Die Weine selbst wurden von den jeweiligen Winzerbetrieben, darunter auch der jüngeren Generation, in routinierter Weise vorgestellt, so dass die Besucher viel über die Charakteristik und die Philosophie des spezifischen Weinausbaus erfahren konnten. Als kulinarische Stärkung bot Gastgeberin Anja Hattemer einen leckeren „Gau-Algesheimer Hot Dogr“ mit marinierten Zwiebeln und Grillbratwurst. Klaus Hattemer konnte abschließend allen Helfern und Helferinnen seinen Dank für einen gelungenen Weinabend in der Runde des Weinkonvents aussprechen.



Bild (Günter Frey) Zufrieden zeigten sich die Vertreter(innen) der Weinkonventswinzer, die die Jungweinprobe gekonnt gestaltet haben.

 



Winterwanderung mit Weingenuss


Knapp über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich zur Winterwanderung des Weinkonvents Gau-Algesheim, mit dem das Weingenussjahr 2017 eröffnet wurde. Aufgemuntert mit Produkten aus der Edelobstbrennerei Hemmes machten sie sich bei knackig-frostigem Wetter auf den Rundwanderweg, der unterhalb des Bismarckturms bis auf den Gemarkungsteil „Ingelheim Rheinhöhe“ und zurück führte. Unterbrochen wurde die nächtliche Wanderung durch zwei Stopps, bei denen von den Weingütern Alexander Dengler und Thomas Hattemer bei Wärme spendenden Lagerfeuern Glühwein sowie alkoholfreier Punsch angeboten wurde.

Den literarischen Part übernahm der Vorsitzende des Weinkonvents, Klaus Hattemer, der mit seinen lustigen Vers‘chen die gute Laune der Wanderer beflügelte. Zur ausgezeichneten Stimmung mit vielen Oh’s und Ah’s trug auch der strahlend klare Sternenhimmel und die damit verbundene tolle Aussicht auf Ingelheim und die Rheinebene mit bester Sicht in den Rheingau bei. Der Rückweg führte dann wieder zur Vinothek des Weinguts Gerharz-Hochthurn, in dem der gesellige Abend bei Genuss eines delikaten und wunderschön zartem Spießbratens mit Schalenkartoffeln und frischem Möhrensalat sowie einer großen Weinauswahl ausklingen konnte.



Bild (Günter Frey)
Knisterndes Lagerfeuer erwärmte die Winterwanderer des Weinkonvents Gau-Algesheim.

 

 


 

Spitzenweine aus Rheinhessen im Glas

Ganz unter dem Motto „200 Jahre Rheinhessen und seine Spitzenweine“ stand die diesjährige Themenweinprobe des Weinkonvents Gau-Algesheim. Dessen Vorsitzender Klaus Hattemer konnte dazu neben dem Ehrenpräsidenten Werner Hessel und der Rheinhessischen Wein- und Kulturbotschafterin Herrad Krenkel zahlreiche Weinfreunde begrüßen, die zu Beginn einen fruchtigen Secco, kredenzt zu rheinhessischen „Minkelscher“, kosten konnten. In seinen Begrüßungsworten gab er einen Rückblick auf den Rheinischen Volksboten vom 1. Oktober 1892, in dem Gau-Algesheim mit 2.000 Morgen Weinbergen als größter Weinort Deutschlands Erwähnung fand, ebenso wie die Tatsache, dass Gau-Algesheim auf der Weltausstellung in Chicago zahlreich vertreten war.

Im Anschluss daran präsentierte Frederik Heller als Kellermeister des Vereins die von ihm zusammengestellte Probe. Jeweils als Doppelprobe konnten die Gäste die ausgewählten Weine typisch regionaler Rebsorten aus Gau-Algesheim und dem Anbaugebiet Rheinhessen genießen. Fachlich kompetent kommentierte Heller die Weine und ihre jeweilige weinsensorische Ausprägung. Als spezielle Rarität verwies er auf die Rebsorte „Cabernet Blanc“ und auf die Weine der Rebsorte „Scheurebe“, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Auch für das begleitende Essen hatte Gastgeberin Ursula Gerharz-Hochthurn themengemäß tief in das rheinhessische Kochbuch geschaut und eine leckere Kreation, bestehend aus Kartoffelsuppe mit Blutwurst, Wirsingrolle, Bratwurst mit Kartoffelstampf und „waasche Kees“, serviert. Abgerundet wurde der Genuss durch einen Bratapfel mit Vanillesoße, in Traubenlikör mariniert. In der Kombination von Wein und Essen wurde der Abend zu einem besonderen Erlebnis im Sinne der Gau-Algesheimer Weinkultur.

Daher erstaunte es nicht, dass sich alle Weinfreunde aus vollem Herzen den abschließenden Worten von Klaus Hattemer „Danke, dass ich Rheinhesse bin.“ anschlossen und mit einem kräftigen Applaus auch den Dank an alle Helferinnen und Helfer aussprachen.



Bild (Günter Frey)
Hausherrin Ursula Gerharz-Hochthurn präsentiert vor dem Vorsitzenden Klaus Hattemer, dem Kellermeister Frederik Heller und dem stellvertretenden Vorsitzenden Herbert Gresch (von links nach rechts) ihre rheinhessische Küchenkreation.

 


 

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Großes Potenzial im Weinjahrgang 2015

Rund 90 erwartungsvolle Gäste füllten die Stuben des Wein- und Sektgutes „Sankt Nikolaushof“ bis auf den letzten Platz, als der Weinkonvent Gau-Algesheim zur Jungweinprobe einlud. Und sie wurden nicht enttäuscht. Der Kellermeister des Vereins, Frederik Heller, hatte wieder eine interessante und aromatisch abwechslungsreiche Kollektion der Weine des Jahrgangs 2015, darunter auch Fassweine, zusammengestellt. Insgesamt präsentierten sich neben 8 Gau-Algesheimer Weinkonventswinzern erstmalig auch zwei befreundete Weingüter mit insgesamt 8 Doppelproben.

Nach dem Empfang durch den Präsidenten des Vereins, Klaus Hattemer, richtete Traubenkönigin Katja I. ein Grußwort an alle und stellte den Begrüßungswein aus ihrem Hause vor. Danach ließ Frederik Heller das vergangene Jahr mit seinen spezifischen klimatischen Bedingungen von Winterfeuchte über tollen Blütenverlauf bis zu Hitzeperioden und sehr frühem Lesebeginn Revue passieren. Er sprach den Weinen des Jahrgangs, insbesondere den Rotweinen, ein großes Potenzial zu.

Den meist jungen Winzern selbst war es dann vorbehalten, ihre Weine zu kommentieren. Sie informierten fachkundig über die Standortcharakteristika – das Terroir – wie auch über die Lesebedingungen sowie die Kellertechniken beim Ausbau ihrer Weine. Da war viel von Öchslegrad, Säureanteil und Maischeerhitzung die Rede. Die Besucher konnten dann im Glas sensorisch die geschilderten Merkmale wie schmelzig und cremig oder Barriqueton und Restsüße nachvollziehen. Unterstrichen wurde dieser Genuss durch den Imbiss in Form eines Winzerburgers sowie Schinkenmousse und selbstgemachter Tomatenbutter aus der Küche von Anja Hattemer.

Abschließend dankte Klaus Hattemer allen Akteuren für ihren Beitrag zu einem gelungenen abendfüllenden Programm im Kreis des Weinkonvents.



Bild (Günter Frey)
Ein erwartungsvolles Publikum lauschte gespannt der Kommentierung der Weine des jungen Jahrgangs 2015.



Kulinarischer Erlebnisabend „Menü + Wein“

Mit der Veranstaltung „Menü + Wein“ steht der kulinarische Höhepunkt im Programm des Weinkonvents Gau-Algesheim wieder vor der Tür. Dieser Erlebnisabend zählt zu den beliebten „Klassikern“ unter den Veranstaltungen.

Ein 6-Gang-Feinschmecker-Menü, fantasie- und geschmackvoll kreiert von Küchenmeister Michael Göckel, wird begleitet von dazu passend ausgewählten Weinen aus den Kellern der Weinkonventswinzer, jeweils als Doppelprobe. Die Weine werden durch den Kellermeister Frederik Heller vorgestellt. Ein Begrüßungssekt und ein Digestif-Abschluss runden den Abend ab. Alle Weinfreunde sind zu diesem ganz besonderen kulinarischen Erlebnis herzlich eingeladen. Es findet

•    am Samstag, den 7. Mai
•    um 18.30 Uhr
•    im Wein- und Sektgut „Sankt Nikolaushof“
(Klaus + Anja Hattemer, Ockenheimer Str. 8)

statt. Der Preis beträgt 65 Euro für Mitglieder und ihre Partner(innen) bzw. 75 Euro für Nicht-Mitglieder.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Teilnehmerkarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf bei Klaus Hattemer (Tel. 06725/2872 oder hattemer@weingut-nikolaushof.de). Wir wünschen allen unseren Gästen einen genussvollen Abend im Kreise des Weinkonvents Gau-Algesheim.

 


 

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Weinjahrgang 2014 in der Probe

Jungweinprobe des Weinkonvents Gau-Algesheim
Das Bild zeigt die Traubenkönigin Bianca I. und den Präsidenten des Weinkonvents
Klaus Hattemer bei der Eröffnung der Jungweinprobe.
Bild (Günter Frey)

Die Jungweinprobe des Weinkonvents Gau-Algesheim zog wieder viele Weinfreunde an. Darunter konnte Hausherr und Präsident Klaus Hattemer gleich zwei Weinmajestäten begrüßen, die Rheinhessische Weinprinzessin Anika Hattemer und Traubenköniging Biaca I., die sich in ihrem Grußwort über die tolle Nachfrage freute. Sein Gruß galt ebenso Udo Köster vom Weinkollegium Ingelheim und dem Sommelier Peter Gerharz.

Danach übernahm der Kellermeister des Weinkonvents, Frederik Heller, in informativer und dennoch lockerer Weise die Moderation des Abends. Mit seinen Ausführungen konnten die Gäste die klimatischen Bedingungen des Jahrgangs 2014 nachvollziehen. Nach seinen Worten durchlebten die Winzer die Phasen der Euphorie im Frühling über Ernüchterung im Sommer und Panik bis Entsetzen im Herbst. Daneben stellte er die enorme Bedrohung der Ernte durch das massive Auftreten der Kirschessigfliege dar.

Den in der Probe vertretenen Weinkonventswinzern war es dann vorbehalten, ihre Weine zu kommentieren und dabei einen Einblick in die Geheimnisse der Weinbearbeitung von der Lese, der Kellerwirtschaft bis zur Reife des Weines zu gewähren. Erfrischend waren dabei die fachkundigen Kommentare der jungen Winzergeneration, die zum Teil die Weine ihrer Weingüter präsentierten. Interessant war auch, dass viele Fassproben geboten wurden. Dennoch konnte man sehr gut den Geschmack und die Struktur der Weine erkennen. Einig war man sich, dass die Jahrgangsweine aus Gau-Algesheim wieder ein hohes Qualitätsniveau erreichen.

Kulinarisch abgerundet wurde der Abend durch die Kreationen der Hausherrin Anja Hattemer, die für Rheinhessen als Wein- und Genuss-Coach ausgezeichnet worden ist. Brotvariationen mit Roter-Rettich-Butter sowie ein Rinderhackpfännchen mit Kräuterquark sowie eine Schinken-/Käseplatte erfreuten den Gaumen.

Mit einem Dank an alle Mithelfer und Mithelferinnen durch Klaus Hattemer endete ein schöner Weingenuss-Abend im Kreise des Weinkonvents.

Nachtwächter-Winterwanderung mit Weingenuss

Der Schnee blieb bei der diesjährigen Winterwanderung des Weinkonvents Gau-Algesheim aus. Dafür lockte ein klarer Himmel und die knackig-trockene Temperatur. Anreiz genug für rund 50 Teilnehmer, nach dem aufwärmenden Genuss der Kreationen der Edelobstbrennerei Hemmes für den Spaziergang gerüstet zu sein.

Nachtwächter-Winterwanderung mit Weingenuss
Das Bild zeigt die Winterwanderer zusammen mit Klaus Hattemer
und Klaus-Christoph Bischel.


Nach den Begrüßungsworten des Präsidenten Klaus Hattemer übernahm der Gau-Algesheimer Nachtwächter Klaus-Christoph Bischel die Führung durch die Altstadt und das Zick-Zack-Reilche – das für einige Teilnehmer bislang unbekannt war. An mehreren Stationen trug er in gekonnter Weise Episoden und „rhoihessische Stickelscher“ – überwiegend vom unvergessenen Martin Hassemer – vor. In der Weinbergslage „Steinert“ wartete dann der erste Stopp bei Lagerfeuer sowie Glühwein und alkoholfreiem Punsch. Fackeln entlang des Weges führten dann zum zweiten Stopp, der auf dem Rückweg beim Schloss Ardeck eingelegt wurde.

Den Abschluss bildete ein weinfröhliches Beisammensein bei Andreas Hattemer im Gutsausschank Kronenhof, wo ein warmer appetitlicher Imbiss, kombiniert mit der Weinauswahl des Hauses, auf den Verzehr wartete. Hier ergab sich die Gelegenheit zu zu persönlichen Gesprächen. Auf dem späteren Heimweg zeigte sich dann auch der angekündigte Vollmond, so dass der Abend perfekt war.


 

Südafrika im Zentrum des Weingenusses

Ein Glas Prosecco, Frischkäsetaler und ein liebevoll dekoriertes Ambiente mit südafrikanischen Pflanzen erwartete die rund 100 Besucher der diesjährigen Themenweinprobe des Weinkonvents Gau-Algesheim im Weingut Gerharz-Hochthurn. Präsident Klaus Hattemer konnte dazu neben dem Probensprecher Frederik Heller insbesondere die Rheinhessische Weinprinzessin Anika Hattemer sowie die Traubenkönigin Bianca I. begrüßen, die gekonnt und charmant die Weinprobe eröffnete.

Im Vordergrund standen dabei 8 Probenpaare Gau-Algesheimer Produkte  im Vergleich zu Weinen aus dem Weinanbaugebiet Südafrika, darunter aus dem „Boutique-Weingut“, in dem Anika Hattemer ihr dreimonatiges Praktikum absolvierte. Zusammen mit Frederik Heller, der fleißig im Internet recherchiert hatte, konnte sie viel aus eigener Erfahrung zu den dortigen Bedingungen des Weinan- und -ausbaus vermitteln. Insofern erfuhren die Probenbesucher viel Wissenswertes. Aber auch der Weingenuss kam nicht zu kurz. Der besondere Reiz lag darin, dass dabei viele Rebsorten zum Ausschank kamen, die in einer traditionellen Weinprobe nur selten vertreten sind, wie Chardonnay, Chenin Blanc, Sauvignon Blanc, Pinotage, Shiraz und Cabernet Sauvignon. Korrespondierend dazu hatte Heller die passenden Gau-Algesheimer Gewächse der Weinkonventswinzer ausgewählt, die zum Teil hohe Auszeichnungen bei der Weinprämierung erhalten haben. Wie allgemein anerkannt wurde, habe der Vergleich gezeigt, dass sich diese Weine durchaus mit denen aus Südafrika messen können. In der Fußballersprache würde man sagen: „Sie bewegten sich auf Augenhöhe.“ Dazu passte hervorragend das von Ursula Gerharz-Hochthurn zubereitete Hauptgericht, bestehend aus Sesamhähnchen auf Linsen und einer Hackfleischkreation nach südafrikanischen Rezept, kombiniert mit Mangold. Ein Dessert aus Mascarponecreme, veredelt mit Dattel und Mandeln sowie Amarula-Wildfruchtlikör rundete diesen Genuss ab.

Der Beifall der Probenteilnehmer zeigte, dass der Weinkonvent wieder ein perfektes Wein- und Genusserlebnis präsentiert hat. Derart bestätigt dankte Präsident Klaus Hattemer abschließend den zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.



Das Foto zeigt den „Präsidententisch“ mit Herbert Gresch, Anja Hattemer, Klaus Hattemer,
Anika Hattemer, Frederik Heller und Bianca I. (von links nach rechts).



Gute Weine aus einem schwierigen Jahrgang

Die Jungweinprobe des Jahrgangs 2013 hat die Erwartungen der Weinfreunde wieder in vollem Umfang erfüllt. Klaus Hattemer konnte als Präsident des Gau-Algesheimer Weinkonvents zusammen mit der Traubenkönigin Bianca I. bei einem Begrüßungsglas Rivaner Classic wieder zahlreiche Gäste, darunter als Geburtstagskind den Winzer Konstantin Dengler und den Probensprecher Frederick Heller begrüßen.

Dieser ließ vorab die sehr unterschiedlichen klimatischen Bedingungen Revue passieren: Von strenger Kälte im März, „Schafskälte“ im Juni bis zu heißen Sommertagen im Juli und Regen während der Lese. Insgesamt stellte er fest, dass die Witterung die Winzer vor große Herausforderungen gestellt und ihnen einen „aktiven Herbst“ geboten habe. Den neun anwesenden Winzern oblag es dann, ihre zur Probe bereitgestellten Weine zu kommentieren und jeweils die Details der Anbaubedingungen und der Kellertechnik herauszuarbeiten. Die diesjährige Besonderheit war die hohe Anzahl von sog. „Fassproben“. Die Besucher konnten bei den acht dargebotenen Doppelproben insgesamt neun Weißwein-Rebsorten, zwei Rotwein-Rebsorten, davon zwei Weine als Blanc de Noir ausgebaut, und damit eine breite Palette vielfältigster Aromen verkosten. Ihr Fazit war, dass es den Winzern mit ihren unverkennbaren Qualitätsbemühungen gelungen ist, die witterungsbedingten Herausforderungen gekonnt zu meistern und frische Weine mit viel Frucht und einem schönen Aromaspiel zu präsentieren. Dieses positive Urteil schloss auch den von Gastgeberin Anja Hattemer gereichten Imbiss ein, der von Spaghetti-Gemüse-Kuchen über Lachstatar mit Trüffelcrème bis zu Spundekäs-Variation reichte und der damit hervorragend zum lebendigen jungen Charakter der jungen Weine passte. Das anschließende gesellige Beisammensein bot den Gästen die Möglichkeit, den jeweiligen Lieblingswein noch einmal zu genießen und die dabei gewonnenen weinsensorischen Erfahrungen auszutauschen und zu vertiefen.



Bild (Günter Frey)
Das Bild zeigt Traubenkönigin Bianca I. inmitten der Runde der Weinkonventswinzer und der Winzerfrauen.


 

Winterwanderung mit Weingenuss

Der fehlende Schnee und die mangelnde Aussicht auf den Vollmond konnten der Stimmung an der Winterwanderung des Weinkonvents Gau-Algesheim keinen Abbruch tun. Die 36 Teilnehmer, darunter einige Nicht-Mitglieder, ließen sich gerne von einer Auswahl aus dem Likör- und Brändesortiment der Edelobstbrennerei Hemmes aufmuntern; besonders der heiße Brombeerlikör mit Schlagsahne und der Hildegard-Kräuterlikör fanden zahlreiche Abnehmer. Danach wurde vom Weingut Alexander Dengler der erste Glühwein bzw. ein heißer alkoholfreier Traubensaft-Zitronen-Punsch serviert. Die Wanderung selbst wurde wegen des einsetzenden Regens abgekürzt. Sie führte auf dem durch Fackeln erleuchteten „Mühlenweg“ entlang des Welzbachs bis zu „Noldi“, wo bei einem Lagerfeuer der zweite Glühweinausschank von Andreas Hattemer stattfand.

Nach der Rückkehr in das gastgebende Weingut Schloßmühle wartete in der Vinothek der kulinarische Genuss. Zu Putenrollbraten mit Speckkartoffeln und Karottengemüse, serviert von den Familien Wilfried und Christian Luckas, konnten sich die Teilnehmer aus der reichhaltigen Weinkarte ihren passenden Wein aussuchen. Insgesamt stellte das Ambiente des Abends nach Auffassung des Präsidenten Klaus Hattemer einen gelungenen Auftakt des Weinkonventjahres dar.




Weltweite Rieslinge in der Probe

Mit großen Erwartungen kamen rund 90 Gäste, darunter Traubenkönigin Bianca I. und Vertreter des Binger Weinsenats, zur diesjährigen Themenweinprobe des Weinkonvents Gau-Algesheim in das Weingut Gerharz-Hochthurn. Und sie wurden nicht enttäuscht - im Gegenteil: Sie waren begeistert. Kellermeister Frederik Heller hatte gemäß dem Thema „Riesling weltweit“ eine beeindruckende Kollektion von Weinen ausgesucht. In einer Doppelprobe stellte er je einem der acht Gau-Algesheimer Weine einen Riesling aus anderen Anbaugebieten gegenüber. Die Palette reichte dabei über den Rheingau, den Mittelrhein, die Nahe und die Mosel bis nach Südtirol und Spanien. Besonderheiten waren dabei ein Wein aus dem noch jungen Jahrgang 2013 aus Australien und ein Wein von den Golan-Höhen aus Israel, der auf „koschere“ Art und Weise, d.h. nach strengen religösen Richtlinien, ausgebaut wurde. Abgerundet wurde die Probe von einem Begrüßungssekt und einem geschmeidigen Tischwein, der hervorragend zum leckeren Tellergericht aus der Küche von Ursula Gerharz-Hochthurn passte.

Nach den einleitenden Worten des Präsidenten Klaus Hattemer führte Frederik Heller auch durch die Weinprobe. In sehr informativer und trotzdem locker-humorigen Form stellte er die Geschichte des Riesling vor, die wohl vor ca. 2.000 Jahren aus einer Kreuzung einer Wildrebe mit dem Traminer entstanden sein soll. Er kennzeichnete sie als „Edelrebsorte“, die vor allem in Deutschland eine große Verbreitung hat und Grundlage für viele Neuzüchtungen ist. In seiner Kommentierung ging er auf die filigranen, lebendigen und sortentypischen Aromen der Weine aus zum Teil sehr alten Reben (48 Jahre !) ein und machte damit die Probe zu einem Geschmacks- und Wissenserlebnis. Klaus Hattemer konnte daher mit dem Dank an ihn und alle Helfer auf eine gelungene Weinprobe verweisen, die mit außergewöhnlichen Kombinationen und einer internationalen Komponente die Qualitäten der Gau-Algesheimer Weine bestens zum Ausdruck brachte.



Erwartungsfrohe Besucher der Riesling-Weinprobe


Präsident Klaus Hattemer, Gastgeberin und „Köchin“ Ursula Gerharz-Hochthurn, Probenleiter Frederik Heller und Gastgeber Tilo Hochthurn

 

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